Weniger ist mehr – eine Verbesserung der Energieeffizienz hat viele Vorteile: Sie wirkt dem weiteren Anstieg der Energiepreise entgegen, begrenzt die Abhängigkeit von Energieimporten und dämpft die Auswirkungen der starken Ölpreis-Schwankungen. Durch die Minderung des Energieverbraucht lässt sich zudem der weitere Anstieg des CO2-Ausstoßes im Energiesektor begrenzen.

Die Strukturierung des Leitmarktes orientiert sich dabei an den Bereichen beziehungsweise Verbrauchergruppen, die große Potenziale für Energieeinsparungen bieten: Industrie, Gewerbe und Dienstleistungen sowie der Immobiliensektor. Nach dieser Systematik werden im Leitmarkt Energieeffizienz vier Marktsegmente gebildet: Energieeffiziente Produktionsverfahren, Energieeffizienz von Gebäuden, Energieeffizienz von Geräten und Branchenübergreifende Komponenten.

Das Marktsegment Energieeffiziente Produktionsverfahren konzentriert sich auf die Kernprozesses in unterschiedlichen Branchen. Es geht um die zentrale Frage, an welchen Stellschrauben Unternehmen drehen müssen, um durch eine Optimierung ihrer Prozesse den Energieverbrauch zu senken.

Im Marktsegment Branchenübergreifende Komponenten werden Technologielinien zusammengefasst, die in Unternehmen – unabhängig von deren Branchenzugehörigkeit – bei den sogenannten unterstützenden Prozessen der Leistungserstellung zur Energieeinsparung beitragen. Beispiele für solche Technologien sind Druckluft, elektrische Antriebe sowie Mess-, Steuer- und Regeltechnik.

Energieeinsparungen im Immobiliensektor stellen ein zentrales Handlungsfeld dar, um den Energieverbrauch zu senken und damit die Treibhausgasemissionen zu mindern. Die Energieeffizienz von Gebäuden bildet deshalb ein eigenes Marktsegment im Leitmarkt Energieeffizienz.

Das vierte Marktsegment ist die Energieeffizienz von Geräten. Der Fokus liegt dabei auf den Einsparmöglichkeiten für Unternehmen und Konsumenten bei der Nutzung von elektrischen Geräten.

Marktsegmente und wesentliche Technologielinien