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Die Umwelttechnik und Ressourceneffizienz firmiert unter verschiedenen Bezeichnungen, etwa Cleantech, GreenTech oder Umwelttechnologien. Trotz unterschiedlicher Namen haben die „grünen“ Märkte einen gemeinsamen Kern: Ihre Produkte, Verfahren und Dienstleistungen tragen zum Schutz der Umwelt und zur Minimierung des Ressourcenverbrauchs bei. Dies ist das wesentliche Merkmal der Querschnittsbranche Umwelttechnik und Ressourceneffizienz, die zahlreiche Überschneidungen mit anderen Wirtschaftszweigen aufweist, beispielsweise mit dem Maschinen- und Anlagenbau, der Elektrotechnik, dem Fahrzeugbau und der Chemieindustrie.

Hier wird die Umwelttechnik und Ressourceneffizienz über sechs Leitmärkte definiert: Umweltfreundliche Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Energie, Energieeffizienz, Rohstoff- und Materialeffizienz, Nachhaltige Mobilität, Kreislaufwirtschaft und Nachhaltige Wasserwirtschaft. Die Produkte, Verfahren und Dienstleistungen dieser Leitmärkte bieten einerseits Lösungen für die Erhaltung der Ökosysteme, andererseits tragen sie zur Befriedigung grundlegender menschlicher Bedürfnisse bei und zeichnen sich durch eine besonders hohe wirtschaftliche Dynamik aus.

Die Unterteilung in Leitmärkte hat sich als konsistenter Rahmen für die Analyse der Umwelttechnik und Ressourceneffizienz bewährt. Um eine detaillierte Betrachtung der Dynamik und Trends in dieser Querschnittsbranche zu ermöglichen, gibt es unterhalb der Leitmärkte zwei weitere Ebenen: Marktsegmente und Technologielinien. Unter diesen Begriff fallen Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Die Technologielinien werden zu Marktsegmenten zusammengefasst, die wiederum die Leitmärkte bilden.

Die sechs Leitmärkte der Umwelttechnik und Ressourceneffizienz und deren Marktsegmente